Drupal
Einer der wichtisten Faktoren darunter dürfte der folgende sein: Drupal wurde ursprünglich war nicht dazu entwickelt, um klassische Websites zu bauen. Sondern es war ein Studentenprojekt in Belgien: Gründer Dries Buytaert programmierte eine Online-Lösung, um sich mit den Kollegen online zum Bier verabreden zu können. Damals existierte der Begriff der Social-Plattformen wohl noch nicht...
Inhalte mit Benutzern verbinden
Über zehn Jahre nach der Version 1.0 ist der Kern von Drupal im Prinzip immer noch der gleiche: viele Leute können unterschiedliche Inhalte sehen und bearbeiten. Dies ist ein wichtiger Unterschied zu anderen CMS-Plattformen: diese wurden oft als seitenbasierte Werkzeuge konzipiert. Ich nenne es gerne das Brodcast-System: Inhalte ausliefern, fertig. Drupal geht davon aus, dass zu jedem Inhalt auch ein Benutzer gehört, der ihn erstellt hat. Und dass Inhalte oft mehrmals verwendet werden.
Das zunehmend individuelle Web
Innerhalb von zehn Jahren hat sich im Web vieles verändert. Vor allem aber wurden Inhalte immer individueller, die starre Seitenaufteilung von Webprojekten immer durchlässiger. Deshalb ist Drupal mehr denn je das Werkzeug der Wahl für Webprojekte. Denn zunehmend mehr Sites liefern ihre Inhalte individuell aus: der geschützte Servicebereich für den Händler. Die Möglichkeit, Angebote zu kommentieren oder sie weiterzuempfehlen. Das zunehmende Bedürfnis, Inhalte für den Besucher masszuschneidern: wer schon ein Ticket bestellt hat, braucht nicht mehr vom Kauf überzeugt zu werden. Aber vielleicht von den Zusatzangeboten.
Flexibel und skalierbar
Natürlich rühmt sich jede Plattform, diese Aufgaben zu beherrschen. Nur lassen sich mit Drupal solche Sachen oft schlicht einfacher erstellen, und damit in Reichweite auch für kleine und mittlere Projekte. Drupal dürfte zudem eines der am besten skalierbaren Systeme überhaupt sein. Wenn also aus dem kleinen ein grosses Projekt wird, Drupal bleibt oft das Werkzeug der Wahl.
